Filmtage- Historie
 Archivarisches
Im Oktober 2002 entstand in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hochschule der Medien das Hofer Filmtage Archiv.

Gründe gab es mehr als genug: allein schon, daß die Text-, Ton- und Filmdokumente aus (damals) 36 Filmtage-Jahren in mehr oder weniger geordnetem Chaos aufbewahrt wurden.
Es handelt sich dabei um Plakate, Kataloge, Fotos, Korrespondenzen, Pressehefte, Zeitungsartikel, Drehbücher, DVDs und Videos.

Ziel des Archivs ist es, diesen historischen Materialfundus zu sichern, zu ordnen und zu katalogisieren. Inzwischen ist ein großer Teil des Materials erschlossen und digitalisiert und steht der Wissenschaft, den Medien und Filminteressierten zur Verfügung. Im Aufbau ist auch eine ständig sich erweiternde Filmbibliothek, die über den Rahmen der Filmtage weit hinausgeht. Zudem übernimmt das Archiv die Aufgabe, die Filmtage als Forum des deutschen Films einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
 



Die Idee, ein Archiv der Internationalen Hofer Filmtage einzurichten, kam aus der Hofer Stadtbücherei. Dort stellte die Stadt Hof geeignete Räume zur Verfügung - die Hausmeisterwohnung und Teile des Souterrains wurden frei.

Auf Anfrage sagte die Stuttgarter Hochschule der Medien ihre Unterstützung bei Projektentwicklung und -ausführung zu. In einem Gutachten fanden die damit betrauten Fachleute, Professor Dr. Manfred Nagl und Bernhard Bendig, mehrere gute Gründe, mit dem Aufbau des Archivs.

So geschah es: Im Oktober 2002 bezog das Archiv seine Räume in der Stadtbibliothek. Mit Hilfe von Studenten aus Stuttgart, Bayreuth und Erlangen, die hier ein Praktikum absolvierten, machte man sich daran, das umfassende, bis dahin unzweckmäßig gelagerte Archivmaterial aus (damals) 36 Filmtage-Jahren zu ordnen und zu katalogisieren.