Heinz Badewitz
Dienstältester Festivalleiter Europas

Der "Dienstälteste"

Der gebürtige Hofer Heinz Badewitz kam über mehrere Starionen zum Film: Von der 8mm- Schmalfimkamera seines Vaters, über technischer Zeichner, Kopierwerk-Praktikant, Student der Münchner DIFF, Kamera- Assistent und Trickfilm- Kameramann, der unter anderem in Oberhausen und Montreal vetreten war.

Und als Filmemacher "gründete" er 1967 mit einigen damals noch unbekannten Kollegen die Hofer Filmtage - die jungen Leute wollten ihre Arbeiten einer Öffentlichkeit vor-führen, die sie in Hof dann auch fanden.

Seitdem ist Hein Badewitz Leiter der Hofer Filmtage - und damit dienst- ältester Festivalleiter Europas , war aber immer wieder auch an anderen Filmsets aktiv.

Darüber hinaus engagiert er sich im In- und Ausland, etwa bei der Berlinale und in Cannes, für den neuen deutschen Film.

 

 

Heinz Badewitz - Leiter der Internationalen Hofer Filmtage

Heinz Badewitz kam, wie damals üblich, als Quereinsteiger zum Film: Ausgerüstet mit der 8mm- Schmalfilmkamera seines Vaters unternahm er den Versuch, Filme zu drehen, die nicht dem Zuschnitt des "Familienfilms" entsprachen. Allerdings machte er zuerst eine Lehre als technischer Zeichner - und Nebenkarriere als Jazz- Schlagzeuger -, bis er doch dem Wunsch nachgab, Kameramann zu werden. Dazu ging er 1963 nach München, wurde Praktikant im Kopierwerk der Bavaria- Atelier- GmbH und studierte dann am Deutschen Institut für Film und Fernsehen (DIFF), der späteren HFF München. Anschließend arbeitete er ab 1965 als Kamerassistent und Trickfilm- Kameramann bei Wolfgang Urchs.

Mit seinen eigenen Kurzfilmen - sieben machte er insgesamt - nahm er unter anderem an den Filmfesten in Oberhausen und Montreal teil. Als Heinz Badewitz und einige damals nicht unbekannte Kollegen 1967 ihre ersten Kurzfilme im Hofer Regina Kino aufführten, "gründete" er damit - zu der Zeit unwissentlich - die Hofer Filmtage.

Seitdem ist Heinz Badewitz der Leiter dieses Festivals - mittlerweile der dienstälteste Europas -, war aber auch als Regieassistent tätig - etwa 1971 bei Bob Fosse für CABARET und 1974/75 bei Norman Jewison für ROLLERBALL - und aös Produktions- und/oder Aufnahmeleiter bei vielen Filmen des neuen deutschen Films, u.a. für Wim Wenders.

Darüber hinaus ist Heinz Badewitz auch für das Programm "German Cinema" bei den Filmfestspielen Berlin verantwortlich, sowie für die Präsentation deutscher Filme in Cannes.