Heinz' persönliche Vorlieben
könnte ich bis heute nicht benennen. Er hat die Filme eingeladen,
in denen er eine Qualität sah, egal welcher Natur. Wie ein
Vater, der liebevoll seine unterschiedlichsten Kinder hegt und sie
fördern will.
Um große Namen hat sich das Festival nie gekümmert;
wenn sie dennoch kamen, umso besser.
Und die Retrospektiven - sie waren jedes Jahr ein Ereignis! Hier
wie im deutschen Kino ist Heinz bis heute auf der Suche, auf der
Suche nach Talenten, die noch kaum einer kennt, nach Geheimtips,
nach Nachwuchs von den Filmhochschulen. Wie viele etablierte deutsche
Regisseur/innen haben hier ihre ersten Arbeiten gezeigt! Und danach
in Hof eine beständige Heimat gefunden.
Für deutsche Filmemacher gibt es keinen besseren Ort, die
Branche auf sich aufmerksam zu machen.
Hof ist herrlich unglamourös. Hof ist intim. Hof ist für
den deutschen Film unersätzlich.
Caroline Link
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