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Vom 26.
bis 30. Oktober 2005 präsentieren wir Ihnen wieder
ein von Heinz Badewitz ausgewähltes vielfältiges
Programm, das deutsche wie auch internationale Produktionen
vorstellt.
Wie alle Jahre im Herbst wird die Stadt Hof zu einem "melting
point" der Begegnungen, Diskussionen, Emotionen und
der langen Nächte. |
Hier ein Ausblick auf einige Programmpunkte:
Wir freuen uns, nach längerer Pause wieder Highlights
des französischen Kinos in Hof präsentieren zu können,
wie "Gabrielle" von Patrice
Chereau und "Lemming"
von Dominik Moll, der die
diesjährigen Cannes Filmfestspiele eröffnete. Der
Schauspieler Melvil Poupaud stellt Francois Ozons
"Le Temps qui reste" vor und zeigt zum
ersten Mal in Deutschland seine drei Kurzfilm-Regiearbeiten.
Eingeladen sind ferner Michael Caton-Jones
mit seinem neuen Film "Shooting Dogs",
James Toback mit "When I will
be loved", Atom Egoyan mit
"Where the Truth lies" und Paul
Sletaune mit "Next Door".
Unter den deutschen Produktionen sind zu nennen: Werner
Herzogs "The wild blue Yonder", der neue
Film von Andreas Dresen "Sommer vorm Balkon",
Aelrun Goettes erste Spielfilmarbeit "Unter
dem Eis" - 2003 stelle die Regisseurin schon
ihr beeindruckendes Doku-Drama "Die Kinder sind tot"
in Hof vor - sowie "Im Schwitzkasten"
von Eoin Moore, der Dokumentarfilm "Buzz"
von Spiro Taraviras über den legendären Hollywood-Drehbuchautor
'Buzz' Bezzerides der 40er und 50er Jahre.
Auch Veit Helmer kommt mit seinem neuen Film
"Behind the Couch – Casting in Hollywood"
und der Hofer Stanislav Mucha ist mit "Reality
Shock" vertreten. Die Nachwuchsregisseurin Neele
Vollmar zeigt ihren Erstlingsfilm "Urlaub
vom Leben".
Natürlich werden auch wieder Filme aus Neuseeland, Kanada,
USA und Großbritannien sowie aus Österreich und
der Schweiz dabei sein, über die wir Sie noch informieren
werden.
Die diesjährige Werkschau ist dem Regisseur
Costa Gavras gewidmet, der nicht nur eine
Auswahl seiner Filme persönlich in Hof vorstellt, sondern
auch seinen neuesten Film "Le Couperet"
mit José Garcia und Ulrich Tukur präsentieren
wird.
Neben den bekannten Preisen, die in Hof
vergeben werden: dem "Filmpreis der Stadt Hof",
dem "Eastman Förderpreis",
der Firma Kodak, dem "Preis für das beste
Szenenbild" vom Verband der Szenenbildner, Filmarchitekten
und Kostümbildner S/F/K und dem "Preis für
visuelle Filmkritik" von der Zeitschrift Film
& TV Kameramann, dem bvkamera und dem Verband der deutschen
Filmkritik an einen Filmjournalisten, wird in diesem Jahr
zum ersten Mal der gemeinsam von HypoVereinsbank, Bavaria
Film und Bayerischem Rundfunk ausgelobte "Förderpreis
Deutscher Film" vergeben. Die Initiatoren unterstreichen
damit ihr Engagement in der Förderung von jungen Kreativen
im deutschen Film. Der "Förderpreis Deutscher Film
Hof" ist mit 10.000 Euro dotiert ist
und wird von einer unabhängigen Jury an eine herausragende
künstlerische Nachwuchsleistung vergeben.
Die Internationalen Hofer Filmtage werden unterstützt
von Hauptsponsor Arte Deutschland, HypoVereinsbank, München
und der Unternehmerinitiative Hochfranken, "Hochfranken-Hier
geht was!", sowie vielen anderen, denen wir danken möchten.
Pressestimmen zu den Internationalen Hofer Filmtagen
2004
„Viel ändert sich, damit alles beim Alten bleibt-
das könnte auch als ein Motto über der gesamten
Geschichte des Festivals stehen, das einmal als eine Anti-Veranstaltung
begonnen hat. Verändert haben sich die Filme und ihre
Macher. Sie sind selbstbewusster geworden, abgeklärter,
professioneller, und man staunt selbst bei Debütanten,
deren Werke in diesem Jahr einen höheren Anteil ausmachten
als sonst, über ihre Selbstsicherheit.“
Rudolf Worschech in epd-film, 12/2004
„Bleibt nur noch zu erwähnen, daß die 38.
Hofer Filmtage mit ihren über 60 Filmen gegenüber
dem letzten Jahr ihren Zuschauer-Zulauf um mehr als 10 % gesteigert
haben. Was für ein „Lebenswerk“ von Heinz
Badewitz, der das Festival seit seinem Beginn und damit wohl
länger als jeder andere Filmfestivalleiter auf der Welt
unter seinen Fittichen des Enthusiasmus für das Kino
hat. Ad multos annos, Heinz!“
Wolfram Schütte in Titel-Magazin, 02.11.2004
http://www.titel-forum.de
„Werner Herzog, Rudolf Thome, später Fassbinder
und Wenders- alle, die für den Jungen Deutschen Film
stehen, kamen nach Hof, und sie kommen noch immer. Für
Jung und Alt ist Hof der herbstliche Betriebsausflug der Branche.“
Nicolaus Schneider in Tip-Berlin, 03.11.2004
„Badewitz bleibt sich treu- aber die Filmtage haben
sich gemausert, und für die deutschen und die deutschsprachigen
Cineasten sind sie sowieso das wichtigste Novitäten-Schaufenster,
gleich nach der Berlinale.“
Ruprecht Saskia-Weiß in Stuttgarter Zeitung, 02.11.2004
„Hof ist Hof – Kult, Mythos und Legende. Vor
allem aber das Schaufenster schlechthin auf alles, was die
deutsche Produktion zu bieten hat.“
Thilo Wydra in filmecho-filmwoche, 45/2004
„Seit seinen Anfängen ist Hof das Erntedankfest
des deutschen Films, ein etwas anderes Festival, ohne Sponsorenauftritte,
Marktgeschwätz und Pseudo-Glamour. Jenseits von Cannes
und Berlinale ist Hof der graue Alltag des hiesigen Kinos,
mit all seinen Stereotypen, seiner Redundanz, allen Träumen
und der nicht sterbenden Hoffnung auf neue Blüte.“
Rüdiger Suchsland in Münchner Merkur, 03.11.2004
„Berlin hat die Berlinale. Und Hof seine Filmtage,
nun schon zum 38. Mal. Sie nennen sich international‘,
was ein bisschen darüber hinwegtäuscht, was die
Qualität wirklich ausmacht, mit der sich die Filmtage
auf Platz 2 nach der wirklich internationalen Berlinale stellen
können. Denn das Festival ist nach wie vor das Forum
für den deutschen und deutschsprachigen Film.“
Ulrich Hammerschmidt in Freie Presse, 27.10.2004
„Die Geschichte des Festivals spiegelt auch die Geschichte
des neuen deutschen Films wieder. Jedes Jahr gibt der Festivalchef
hoffnungsvollen Talenten ein Forum, ihre Debutfilme zu zeigen.
Auch bereits etablierte Regisseure zeigen ihre Filme immer
wieder gerne in Hof. Dabei wird kein Unterschied gemacht zwischen
Kino- und TV-Produktionen- allein die Qualität ist entscheidend.
Und so hat das Festival für den deutschen Film fast mehr
Bedeutung als die Berliner Filmfestspiele, eines der größten
und wichtigsten Filmfestivals weltweit.“ Bayerischer
Rundfunk, www.br-online.de,
25.10.2004
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